Tagebuch eines Romans 3
Uncategorized

Tagebuch eines Romans #3 und #4

Tagebuch eines Romans #3

Über die Welt nachdenken

Begleite mich bei der Planung meines neuen Romans!
Jetzt wird es Zeit, über die Welt nachzudenken, in der die Geschichte spielen soll. Ich möchte nicht, dass der Roman in der Gegenwart spielt. Zu viel Smartphone und Computer. Ich liebe die Nostalgie von vergangenen Zeiten – wäre also ein historisches Setting etwas für mich?
Nein, das funktioniert nicht. Ich möchte ja, dass meine Protagonistin die Schule besucht – sie ist aber schon 16 Jahre, das haut nicht hin. Mädchen in diesem Alter besuchten früher nur in den höheren Schichten Mädchengymnasien. Das passt nicht zu einem Dorf. Außerdem brauche ich auch ein paar Jungs. Die historischen Gegebenheiten engen mich ein.
Also muss ich mir eine eigene Welt erschaffen. Seufz. Das bedeutet viel Arbeit …
Notgedrungen siedle ich das Projekt im Fantasy-Bereich an. Weil der zentrale Konflikt ein Fluch sein soll, der über einem Dorf liegt, passt das auch gut. Dennoch möchte ich dieses Mal eher weniger Magie und fremdartige Wesen in meiner Geschichte. Ich überlege, ob ich sogar jegliche Magie weglasse.
Der Vorteil ist: In einer eigenen Welt bin ich frei. Ich kann an Bekanntes wie beispielsweise ein mittelalterliches Setting anknüpfen, kann aber auch andere Elemente einbringen oder etwas ganz Neues erfinden. Jetzt erwärme ich mich doch für eine neue Fantasy-Welt. Ab an die Arbeit.

Tagebuch eines Romans #4

Reden wir über Flüche

Tagebuch eines Romans 3 (1)Begleite mich bei der Planung meines neuen Romans!
Hm, vielleicht sollte ich mal einen Arbeitstitel überlegen? Es soll um die 16jährige Mia gehen, die einen Fluch, der über ihrem Heimatdorf liegt, brechen wird.
Je mehr ich mich in das Thema Flüche einlese, desto interessanter finde ich sie.
Es gibt:
BUCHFLÜCHE – hier entlädt sich der Zorn der Götter auf mögliche Diebe des Buches
FLUCHTAFELN – das sind beschriftete Tafeln, die eingerollt und mit Nägeln durchbohrt den verfluchten Personen schaden oder sie gar töten.
SCHADENZAUBER – man bastelt eine Puppe, die stellvertretend für den zu Verfluchenden mit Nadeln durchbohrt wird. Oder man bedient sich einer Hexe, die ihr böses Auge auf den zu Verfluchenden richtet.
FLUCHGLÄSER – Hier wird ein Abbild (Foto, aber das ist zu modern) oder eine Puppe oder aber Haare/ Fingernägel des zu Verfluchenden in ein Glas gelegt.
Auch der FLUCH DES PHARAO ist hochinteressant, denn hier wird das Grab eines hochrangigen Fürsten mit magischen Sprüchen verschlossen.
Für meine Geschichte sind besonders die Fluchtafeln oder die Fluchgläser interessant. Man kann sie mitnehmen und an einem gruseligen Ort verstecken. Meine Protagonistin soll sich richtig Mühe geben müssen, um sie aufzuspüren.
Einen Schadenzauber soll es auch geben. Ich denke, ein einziger Fluch reicht nicht aus, um die Geschichte richtig spannend zu machen.
Die genannten Flüche werden mir als Vorlage dienen. Es juckt mich in den Fingern, richtig böse Flüche zu erfinden!!

 

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.