Tagebuch eines Romans 1
Tagebuch

Tagebuch eines Romans #1 und #2

Tagebuch eines Romans #1

Von Namen und anderen Schwierigkeiten

Ich plane einen neuen #Roman.
Die Idee spukt mir seit einiger Zeit im Kopf herum, und da ich meinen Kindern versprochen habe, dass das nächste Buch wieder für sie ist, setze ich mich jetzt dran.
Es soll um die 16jährige Mia gehen (–> ja, man merkt, meine Kinder sind älter geworden), die mit ihrer Mutter in ein Dorf zieht, über das ein Fluch liegt. Mia wird diesen Fluch natürlich aufheben.
Soweit die ersten Gedanken.
Wie gehe ich jetzt vor?
Viel weiß ich noch nicht. Es sollen vier verfeindete Familien im Dorf leben. Die brauchen natürlich alle Namen …
Ohne die Namen zu wissen, kann ich mir die Personen nicht vorstellen und schon gar nicht über sie schreiben. Die Namen sind so wichtig, dass ich auch nicht irgendeinen nehmen kann. Am besten haben sie eine Bedeutung. Mia z.B. hat unter anderem die Bedeutung „Die Widerspenstige“ und so soll sie auch sein. Unangepasst, kratzbürstig.
Also erstelle ich erst einmal Stammbäume. Irre. Zum Glück gibt es Namensgeneratoren. Ich habe jetzt sage und schreibe 72 Leute erfunden. Natürlich werden die nicht alle eine tragende Rolle spielen, aber trotzdem muss ich wissen, dass es sie gibt.
Die Nachnamen der vier verfeindeten Familien haben mir großes Kopfzerbrechen bereitet. Und ich stoße auf weitere Widrigkeiten. Wie werden die Namen vererbt? Nimmt die Frau den Namen des Mannes, oder umgekehrt? Wie kennzeichne ich eindeutig und für den Leser rasch verständlich, wer zu welcher Familie gehört? Alles Fragen, die sich nach und nach auftun.
Auch die Ortsnamen sind von größter Wichtigkeit. Hierfür suche ich mir Bilder aus dem Netz und durchforsche alte Ortsnamen.

Tagebuch eines Romans #2

Das „Warum“ herausfinden

Tagebuch eines Romans 2

Ich bin noch ganz am Anfang beim Planen meines neuen Romans.
Nachdem ich nun nach dem Aufstellen der Stammbäume weiß, welche Hauptpersonen mitspielen, gibt es immer noch Berge von ungelösten Fragen.
Warum kommt die Geschichte überhaupt ins Rollen?
Für diesen Roman lege ich mir zwei Dateien an. Die eine heißt „Brainstorming“. In die schreibe ich alle rein, was mir in den Sinn kommt. Anhand von Warum-Fragen hangle ich mich kreuz und quer durch die Geschichte. Hier darf alles hineingeschrieben werden, was Plot, Schauplatz, Charaktere und Sonstiges betrifft.
Die zweite Datei nenne ich „Exposé“. Hier schreibe ich chronologisch und im Fließtext auf, was ich über die Geschichte schon weiß. Natürlich ist es kein richtiges Exposé, wie man es an Verlage schickt, aber es kann später gut als Vorlage dienen.

Basierend auf dieser Datei werde ich später eine Szenenliste erstellen

 

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